Grün­dungs­ver­an­stal­tung mit Apéro
Sams­tag, 9. Juni 2012, 15.00 Uhr
Muse­ums­ge­sell­schaft, Lim­mat­quai 62, 8022 Zürich

Gast­re­fe­rent Flo­rian Frei­stet­ter (Astro­nom, Autor und Blog­ger)

Infor­ma­tion & Updates auf der Facebook-Seite von Skep­ti­ker Schweiz

 

Skeptiker Schweiz - Verein für kritisches Denken

Die Skep­ti­ker Schweiz set­zen sich ein für den ratio­na­len öffent­li­chen Dis­kurs und kri­ti­sches Den­ken als Grund­lage eines funk­tio­nie­ren­den demo­kra­ti­schen Gemein­we­sens. Dem ste­ti­gen Stre­ben nach Erkennt­nis gebührt der Vor­rang vor Selbst­täu­schung, Glau­ben und Emo­tio­nen, dem koope­ra­tive Wett­be­werb um das bes­sere Argu­ment der Vor­rang vor dem Fest­hal­ten an Reli­gion, irra­tio­na­len Leh­ren und Traditionen.

Wie kein ande­res Werk­zeug hat dabei die Ver­nunft die Mensch­heit auf dem Weg von Aber­glau­ben, Unter­drü­ckung und kul­tu­rel­ler Sta­gna­tion gelei­tet zu Wis­sen, Frei­heit und Fort­schritt. In einer Zeit, in der sich eso­te­ri­sche Ange­bote und The­ra­pie­me­tho­den (wie­der) kri­tik­los auch in seriö­sen Medien breit machen kön­nen und sich in Wirt­schaft, Recht und Poli­tik Akteure auf unbe­legte oder pseu­do­wis­sen­schaft­li­che Theo­rien beru­fen, dann, so sind wir über­zeugt, ist es not­wen­dig, einen Kon­tra­punkt zu set­zen.
Die Skep­ti­ker Schweiz bezwe­cken des­halb — auf aus­schliess­lich gemein­nüt­zi­ger und unab­hän­gi­ger Basis — die För­de­rung und das Ver­ständ­nis der Wis­sen­schaf­ten (sowohl der Natur– als auch der Sozi­al­wis­sen­schaf­ten), der Ver­nunft und der Frei­heit des For­schens und Den­kens auf der Basis einer moder­nen huma­nis­ti­schen Werteordnung.

Als Mit­glied bei Skep­ti­ker Schweiz sind — unge­ach­tet ihres beruf­li­chen, poli­ti­schen oder kul­tu­rel­len Hin­ter­grun­des — alle Men­schen will­kom­men, die sich mit unse­ren Zie­len und Tätig­kei­ten iden­ti­fi­zie­ren kön­nen und sel­ber aktiv mit­ma­chen oder uns ide­ell unter­stüt­zen möchten.

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Oberste mora­li­sche Prio­ri­tät hat dem Vati­kan offen­bar der Schutz des eige­nen Anse­hens. Ein Geheim­nis­ver­rä­ter (ob es auch eine Geheim­nis­ver­rä­te­rin gewe­sen sein könnte?) treibt im Vati­kan sein Unwe­sen. Seit eini­ger Zeit gelan­gen Doku­mente über interne Zän­ke­reien und Macht­spiele an die Öffent­lich­keit. Dem gläu­bi­schen Publi­kum will man dies natür­lich nicht zumu­ten («Dadurch sei in der Öffent­lich­keit ein Bild der Römi­schen Kurie ent­stan­den, das nicht der Rea­li­tät entspreche.»)

Man habe des­halb «umfang­rei­che Ermitt­lun­gen auf allen Ebe­nen des Hei­li­gen Stuhls ein­ge­lei­tet», der «Kir­chen­an­walt des vati­ka­ni­schen Gerichts [habe] die Lei­tung straf­recht­li­cher Unter­su­chun­gen [über­nom­men], wäh­rend das päpst­li­che Staats­se­kre­ta­riat, … auf Ver­wal­tungs­ebene ermittle». Ja, sogar eine «über­ge­ord­nete Kom­mis­sion» habe der Papst ernannt, «um Licht in die Ange­le­gen­heit zu brin­gen». Erz­bi­schof Angelo Bec­ciu warf den Ver­ant­wort­li­chen für die Wei­ter­gabe der Infor­ma­tio­nen «Unred­lich­keit und gemeine Feig­heit» vor. Da wird mit Kano­nen auf einen Sing­vo­gel geschossen!

Nun darf man sich aber auch daran erin­nern, dass der Vati­kan regel­recht dazu geprü­gelt wer­den musste, auch nur ein­zu­ge­ste­hen, dass in der Obhut von katho­li­schen Pries­tern und Insti­tu­tio­nen über Jahr­zehnte (wohl eher Jahr­hun­derte) zehn­tau­sende Kin­der auf das schänd­lichste miss­braucht wur­den (Unred­lich­keit und Feig­heit wären hier wahr­lich keine pas­sen­den Begriffe). Von einer ein­ge­hen­den Unter­su­chung der Sach­ver­halte gar nicht zu reden.

Aber Inkon­se­quenz darf man dem Vati­kan nicht vor­wer­fen, schliess­lich geht (und ging) es immer darum, dem gläu­bi­schen Volk unlieb­same Tat­sa­chen vor­zu­ent­hal­ten. Ja, man muss eben wis­sen, wofür einem seine «christ­li­chen Werte» ste­hen und wo man seine mora­li­schen Prio­ri­tä­ten setzt.

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Das Buchpreisbindungsgesetz — oder wie man sich in die Sackgasse lobbyiert

Januar 25, 2012

[Update, 11.03.2012: In der Abstim­mung vom 11. März 2012 wurde das Buch­preis­bin­dungs­ge­setz vom Schwei­zer Volk abge­lehnt. Die Buch­preise kön­nen damit in der Schweiz (anders als etwa in Deutsch­land oder Öster­reich) frei von den Buch­händ­lern selbst fest­ge­setzt wer­den.] Am 11. März 2012 stimmt das Schwei­zer­volk über ein Buch­preis­bin­dungs­ge­setz ab, über das sich vor allem aus­län­di­sche Online-Buchhändler […]

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Empörung am falschen Objekt — Kokain statt Staatsverständnis

November 25, 2011

Da hat sich kürz­lich CVP-Präsident Chris­to­phe Dar­bel­lay mit einem — wie der Tages­an­zei­ger schreibt — «wag­hal­si­gen Ver­gleich» den Ärger und die Empö­rung ver­schie­de­ner Schwu­len– und Les­ben­or­ga­ni­sa­tio­nen zuge­zo­gen. In Bezug auf die Adop­tion von Kin­dern durch homo­se­xu­elle Paare in ein­ge­tra­ge­nen Part­ner­schaf­ten meinte Dar­bel­lay: Nur weil ein­zelne Per­so­nen das heu­tige Gesetz umgin­gen, bestehe noch kein Ände­rungs­be­darf. Schliesslich […]

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Der Steueranteil der reichsten zehn Prozent in der Schweiz — Überdurchschnittlich?

November 1, 2011

Leis­ten die Rei­chen in der Schweiz einen über­durch­schnitt­li­chen Anteil am Steu­er­auf­kom­men? Glaubt man einer in der NZZ abge­druck­ten Sta­tis­tik der OECD (01. Nov. 2011, S. 27), so tra­gen in der Schweiz die reichs­ten zehn Pro­zent nur 20,9% des Steu­er­an­teils, wäh­rend ihr Anteil am Gesamt­ein­kom­men des Lan­des aber 23,5% aus­macht. Diese Fest­stel­lung ist durch­aus bri­sant, wird […]

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Denkfest — Vier Tage Wissenschaft, kritisches Denken und intelligente Unterhaltung (8.-11. September 2011)

August 27, 2011

Denk­fest — vier Tage Wis­sen­schaft, kri­ti­sches Den­ken und intel­li­gente Unter­hal­tung. Teil­chen­phy­sik: Das LHC-Projekt am CERN — Was­ser­be­le­bung: Der Grander-Code — Das Vor­herr­schen von Guru-Disziplinen in der Alter­na­tiv­me­di­zin — Chi: Wun­der­kräfte oder Hokus­po­kus? — Der Fall der Homöo­pa­thie — Erzie­hungs­wis­sen­schaft: Brain-Gym unter der Lupe — Die Her­stel­lung des Turi­ner Grab­tuchs — Von Licht leben? Wohl kaum… […]

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Das Mammut und ein Fast-PR-GAU

August 23, 2011

Das Mam­mut ist aus­ge­stor­ben (ob durch Kli­ma­wan­del oder aus ande­ren Grün­den, das ist umstrit­ten). Das Mam­mut ist aber nicht nur aus­ge­stor­ben, son­dern auch ein Unter­neh­men «für die Ent­wick­lung, Her­stel­lung und den Ver­trieb von Alpin-, Out­door– und Snowsport-Produkten» und — wie das Unter­neh­men wie­derum sel­ber schreibt – Wir wol­len die bes­ten alpi­nen Pro­dukte anbie­ten, eine hohe […]

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Politisches System — Meine Positionen

August 14, 2011

Smart­vote–Resul­tat EMRK-widrige Volks­in­itia­ti­ven ungül­tig erklä­ren? Intui­tiv mag es rich­tig schei­nen, Volks­in­itia­ti­ven, die gegen die Euro­päi­sche Men­schen­rechts­kon­ven­tion (EMRK) ver­stos­sen, für ungül­tig zu erklä­ren. Ich halte dies für falsch (auch wenn Smart­vote mir dafür einen Abzug bei der Offen­heit in der Aus­sen­po­li­tik macht). Es ist dabei aber daran zu den­ken, dass ein Ver­stoss gegen die EMRK immer erst […]

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Aussenwirtschaft und Aussenpolitik — Meine Positionen

August 14, 2011

Smart­vote–Resul­tat EU-Beitrittsverhandlungen? Ich halte es für unnö­tig, in den nächs­ten vier Jah­ren die Frage von EU-Beitrittsverhandlungen auf das poli­tisch Par­kett zu brin­gen (auch wenn Smart­vote mir dafür einen Abzug bei der Offen­heit in der Aus­sen­po­li­tik macht). Ange­sichts der poli­ti­schen Stim­mung in der Schweiz (ein EU-Beitritt würde mit an Sicher­heit gren­zen­der Wahr­schein­lich­keit abge­lehnt) kann man diese Frage […]

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Konfessionslose.ch — Meine Positionen

August 13, 2011

Las­sen Sie sich bei Smart­vote eine Wahl­emp­feh­lung aus­stel­len, mein per­sön­li­ches Pro­fil ist auf­ge­schal­tet. Ver­glei­chen Sie Ihren Smart­spi­der mit mei­nen Posi­tio­nen:   Das Pro­fil wird anhand der Ant­wor­ten auf 75 poli­ti­sche Fra­gen erstellt. Einige sind erklä­rungs­be­dürf­tig, sie bedeu­ten nicht zwin­gend einen Aus­schlag in eine bestimmte Rich­tung. Bei­spiels­weise führt die Ableh­nung der Ungül­ti­ger­klä­rung EMRK-widriger Volks­in­itia­ti­ven zu einem […]

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